Smartboards

Insgesamt haben wir derzeit 51 Smartboards. Die Smartboards stehen in allen Klassenräumen der Sek  .und der Oberstufe sowie in vielen Kurs- und Fachräumen. Es ist mittelfristig geplant, weitere Räume damit auszustatten.

Was ist ein Smartboard?

Unsere Smartboards sind höhenverstellbare Projektionsflächen mit integriertem Beamer, die auch eine robuste Behandlung vertragen und für den Einsatz im Unterricht geeignet sind. Sie bestehen aus einem Zweifolien-System, das auf Druck reagiert.

In amerikanischen und englischen Schulen sind Smartboards seit langem Standard. Sie werden dort aber hauptsächlich von den Lehrern genutzt. Für uns stellt dies allerdings nur einen kleinen Aspekt der Nutzung dar. Unsere Schüler/innen sollen den Umgang mit dem Smartboard aktiv im Unterricht miterleben und mitgestalten. Das setzt Kenntnisse voraus, die Ihnen in im Unterricht vermittelt werden. Lehrerinnen und Lehrer werden sorgfältig aus – und fortgebildet.

Was versprechen wir uns von den Smartboards?

Smartboards vereinigen in sich nahezu alle Medien, die in der Schule eine Rolle spielen: OHP, Fernsehgeräte, Internet, Tafel, Karten usw. Sie erlauben in hohem Maß den Austausch und die gemeinsame Entwicklung von Unterrichtsmaterialien. Damit tragen sie zur Arbeitserleichterung von Lehrerinnen und Lehrern bei. Dass sie helfen, den Klassenunterricht oder das Unterrichtsgespräch interessanter, anwendungsbezogener und lebensnäher zu machen liegt ohnehin auf der Hand.

Sie sollen aber nicht nur durch die Lehrerinnen und Lehrer bedient werden, sondern gleichermaßen auch durch die Schüler. Hier unterscheiden wir uns deutlich von etablierten Einsatzbereichen in amerikanischen, englischen oder niederländischen Schulen.

Die Schülerinnen und Schüler können und sollen damit arbeiten – nicht nur zu Präsentationszwecken, denn selbstverständlich steht die Software allen Schülerinnen und Schülern auch zu Hause zur Verfügung. Dabei hilft es, dass die Geräte benutzerfreundlich und intuitiv bedienbar sind. Geschrieben/geklickt wird mit einem mitgelieferten Stift, einem beliebigen stumpfen Gegenstand oder mit den Fingern. Das kommt nicht nur Kindern entgegen. Mit Hilfe des integrierten Rekorders lassen sich Änderungen an Bildschirmseiten aufzeichnen. Sie stehen dann zur Wiederholung oder zur häuslichen Nachbearbeitung zur Verfügung. Lerngruppen, die sich damit intensiv beschäftigen wollen, können Unterrichtssequenzen per Email erhalten und können eigene Beiträge vorbereiten. Im Unterricht steht das Internet mit all seinen Möglichkeiten zur Verfügung. Die Stunde über New York kann daher mit einem virtuellen Flug über New York beginnen.

Die Vorbereitung der Einführung der Quadratischen Funktionen mittels des Brückenbogens der Müngstener Brücke und eingeblendeter Konstruktionszeichnung ist eine Sache von Sekunden. Dabei können Programme wie GeoGebra einfach eingebunden werden. Natürlich lassen sich die Bildschirmseiten aber auch in Papierform ausdrucken und weitergeben. Die Ausgabe von Arbeitsergebnissen als PDF, JPEG, HTML, Powerpoint etc. ist möglich.

Auch wenn die Smartboards mehr als vollwertige Tafelfunktionen bieten, stehen die Tafeln natürlich weiterhin zur Verfügung. Die Schule hat so die Möglichkeit guten Unterricht, gute Ideen, gelungene didaktische Umsetzungen weiterzugeben und sich mit der Zeit einen Fundus anzulegen, der einfacher zu aktualisieren ist als Sammlungen vorn Arbeitsblättern und Folien. 

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