Southampton

Franziska Erdmann, Christina Stambouli, Ansgar Sauren, Luka Hauschild absolvierten ihr Praktikum im Werk der Ford Motor Company in Southampton/England

Stimmen zum Praktikum:

Wir, eine Gruppe von vier Schülern und Schülerinnen aus dem 11. Jahrgang, plus Frau Trudewind als seelisch-moralische Unterstützung flogen nach Südengland, da wir von der Schule die Möglichkeit erhalten hatten, an einem Betriebspraktikum bei Ford in Southampton teilzunehmen.

Bei Ford erhielten wir zunächst eine ausführliche Sicherheitseinweisung, abgesehen davon Schutzbrille, Sicherheitsweste, Sicherheitsschuhe und einen Ausweis, einen so genannten contractor pass. Daraufhin wurden wir schnell zu unseren jeweiligen Arbeitsplätzen begleitet. Ich hatte das Glück, direkt in die Arbeit in meiner Abteilung eingespannt zu werden und so konnte ich im Laufe des Aufenthalts bei Ford verstehen, wie viel Arbeit hinter der Produktion von Autos steckt.
Ich arbeitete im Bereich Quality. Diese Abteilung war dafür verantwortlich, Garantieansprüche, warranty claims, zu bearbeiten, und somit langfristig die Qualität der Autos zu verbessern. Meine Tätigkeiten waren u.a.:
warrantly claims aus dem deutschsprachigen Raum vom Deutschen ins Englische zu übersetzten;
Fahrzeugidentifikationsnummern der jeweiligen warranty claims in ein neu entwickeltes Computerprogramm zu übertragen;
gemeldete Schäden mit Stickern an einem Vorführfahrzeug zu markieren, so dass die Schwachstellen am Ford Transit kenntlich gemacht wurden und
an Teambesprechungen (ca. 15 Personen) teilzunehmen.
Außerdem habe ich es sehr genossen, mit meinen Kollegen bei Ford die ganze Zeit Englisch zu sprechen. (Ansgar Sauren)

Wir wurden jeden Morgen um 8.30 Uhr von einem Ford Mitarbeiter abgeholt und zu unserer Praktikumsstelle gefahren. Jeder von uns vier Schülern war einem bestimmten Bereich zugeordnet. Ursprünglich sollte ich im Bereich Finanzen unterkommen, doch landete ich letztlich in der Personalabteilung, wo es anfangs reichlich zu tun gab. Meine Aufgaben waren z.B. die Identitätsnummern, die jeder FORD-Mitarbeiter besitzt, herauszusuchen oder auf Bewerbungsbriefe zu antworten. Manchmal erledigte ich auch Aufgaben am PC mit dem Word-Programm. Es gab aber auch Tage, an denen ich kaum etwas zu tun hatte.

Auffallend war, dass alle Ford-Mitarbeiter unglaublich freundlich waren. Sie entschuldigten und bedankten sich für jede Kleinigkeit, was offensichtlich üblich für einen Engländer ist. Auch wenn Du es bist, der ihm auf die Füße tritt, wird er sich dafür entschuldigen. (Christina Stambouli)

Mein Arbeitsplatz bei den „Logistikern“ war in einem dieser Büros. Diese Abteilung ist dafür verantwortlich, benötigte Autoteile zu bestellen, recyclebare Teile aufzulisten und aus den verschiedenen Hallen abzuholen. Mein bester Arbeitstag war Donnerstag. An diesem Tag, bin ich – ausgestattet mit Sicherheitsschuhen, Blaumann und Schutzbrille – mit meinem Lieblingskollegen Gary in einem kleinen Elektrowagen auf dem Firmengelände herumgefahren, um defekte Teile einzusammeln und diese in ihre Einzelteile zu zerlegen.

Nach jedem Arbeitstag (9-15 Uhr) sind wir alle als Gruppe in die Stadt gefahren, um Shoppen zu gehen oder um einfach nur etwas zu essen. Freitag, den 19.3.2010, hatten wir arbeitsfrei. Deshalb nutzten wir die Zeit, um bereits morgens mit dem Zug nach London zu fahren. (Luka Hauschild)

Meine Aufgaben waren weitgefächert und teilweise recht anspruchsvoll, so durfte ich direkt am ersten Tag Briefe an etwa 40 ehemalige Mitarbeiter schreiben, die ihre Unterlagen abholen sollten. Weitere Aufgaben waren dann zum Beispiel das sortieren von Akten und das Heraussuchen von FIN-Nummern, das sind Nummern, die jeder/m Mitarbeiter/in zugeordnet werden, damit die Lohnabrechnung fertig gemacht werden kann. Was ich richtig gut fand am Praktikum war, dass die Mitarbeiter alle unglaublich freundlich waren und dass ich einen guten Einblick in das Berufsfeld bekommen habe. Außerdem war es für mich gut, dass ich meine Sprachkenntnisse erweitern und verbessern konnte. (Franziska Erdmann)

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